Welche Fehler ich 2026 einplane (und welche ich wegplane)

Ich habe mir für dieses Jahr viel vorgenommen. Und wir alle wissen: Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Ich lade euch also herzlich dazu ein, mir dabei zuzusehen, wie ich 2026 das ein oder andere Experiment in den Sand setze – insbesondere, weil mein Content-Game sicher noch eine steile Lernkurve vor sich hat. Aber das ist völlig in Ordnung. Denn wenn man Neuland betritt, eine neue Strategie testet, ein innovatives Angebot launcht oder sich an Formate wagt, die man noch nicht beherrscht, sind Fehler schlicht der Preis für Wachstum. Es sind die Späne, die beweisen, dass man gerade an etwas arbeitet.

Von diesen Fehlern werde ich 2026 vermutlich viele machen. Und ich mache sie gern, denn sie sind der Beweis für Fortschritt.

Wofür mir allerdings die Zeit zu schade ist, sind Fehler im Tagesgeschäft. Fehlende Infos beim Onboarding, unklare Briefings oder Brüche in der Datenübergabe. Das ist kein Wachstum, sondern schlichtweg Sand im Getriebe. Solche Fehler sind natürlich menschlich, aber oft genug ein Symptom für fehlende Systeme.

Die unsichtbaren Kosten kleiner Fehler

Das Tückische an diesen Patzern ist, dass sie keine direkte Rechnung schicken. Sie stehen nicht am Ende des Monats in deiner BWA. Aber sie kosten dich eine Währung, die viel schwerer zu ersetzen ist als Geld: Deinen Fokus und dein professionelles Standing.

Jedes „Sorry, Anhang vergessen“ und jedes Nachhaken beim Kunden wegen fehlender Infos ist ein kleiner Riss in deinem Experten-Status. Es signalisiert: Hier herrscht Unruhe. Das kostet dich vielleicht keinen Cash-Flow, aber es kostet dich das uneingeschränkte Vertrauen deiner Kunden.

Gleichzeitig sind diese Fehler die größten Zeitdiebe. Wenn du oder dein Team 20 % der Zeit damit verbringt, Informationen hinterherzulaufen oder Patzer auszubügeln, dann sind das 20 % Opportunitätskosten. Das ist Zeit, in der du hättest skalieren, strategisch arbeiten oder einfach frei haben können.

Diese Fehler sind schlichte Fehlkonstruktionen im Fundament. Und das Teuerste an einer Fehlkonstruktion ist nicht das Material, sondern die Zeit, die man mit dem ständigen Reparieren verschwendet. Mein Fokus liegt daher auf einem simplen Credo: mehr Systeme, die Erfolg unvermeidbar machen.

Die Idee vom „fehlerfreien“ Arbeiten (Poka Yoke)

Statt Routine-Fehler mit Disziplin bekämpfen zu wollen, können wir sie wegbauen. Wir strukturieren die Abläufe so, dass sie wie Leitplanken funktionieren und reduzieren manuelle Arbeit überall dort, wo sie nur unnötiges Risiko bedeutet. Das kann ganz konkret durch Automatisierungen passieren, die Daten fehlerfrei übertragen, oder durch Workflows, die den nächsten Schritt erst freigeben, wenn alle Infos da sind.

In der Industrie nennt man dieses Prinzip Poka Yoke. Das Konzept stammt aus dem für seine Effizienz berühmten Toyota-Produktionssystem und bedeutet übersetzt „unglückliche Fehler vermeiden“. Ein klassisches Beispiel dafür ist der SIM-Karten-Slot in deinem Handy: Die Karte hat eine abgeschrägte Ecke, damit man sie physisch gar nicht falsch einlegen kann. Das System verhindert den Fehler, noch bevor er entstehen kann.

Management by Systems: Leitplanken statt Korrekturschleifen

Genau dieses Denken übertrage ich als Systemarchitektin auf dein Business. Mein Ziel ist es Abläufe so zu entwerfen, dass sie wie sichere Leitplanken funktionieren.

Ein praktisches Beispiel: Statt bei der Datenübergabe darauf zu hoffen, dass der Kunde an alles denkt, nutzen wir Systeme mit logischen Validierungen. Wenn eine Info fehlt, kann der Prozess nicht fortgesetzt werden. Das ist eine kleine Leitplanke, die den Stress aus dem Prozess nimmt, bevor er überhaupt entstehen kann. Es geht darum, Systeme zu implementieren, die es dir, deinem Team und auch deinen Kunden extrem leicht machen, direkt das richtige Ergebnis zu erzielen, ohne dass man jedes Mal aktiv „dran denken“ muss.

Das Ziel: Freiheit für die wichtigen Fehler

Wahre Professionalität bedeutet für mich nicht, keine Fehler mehr zu machen. Es bedeutet, die Routine so sicher zu bauen, dass die volle Kapazität dort bleibt, wo sie hingehört:

Bei den mutigen Schritten ins Neuland.

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